Diplomarbeit - Hibernate
Untersuchung zur Objektpersistierung

Opensource

"Opensource" bedeutet direkt übersetzt "quelloffen", das heißt, dass man Zugriff auf den Quellcode der Software hat. Opensource ist jedoch kein freier Begriff, sondern wird maßgeblich von der Opensource-Initiative gefördert. So ist eine Software "opensource", wenn Sie den Anforderungen einer der, von der Open-source-Initiative verwalteten, Opensource-Lizenzen erfüllt. Die bekanntesten Opensource-Lizenzen sind: GPL (General Public License), LGPL (Lesser General Public Licence), BSD (Berkeley Software Distribution), Mozilla Public Licence und die Apache Software Licence.

Grundlegende Anforderungen an die Lizenzen sind, dass der Quelltext der Software in einer "für den Menschen lesbaren Form" vorliegt. Für den Menschen lesbar ist der Quelltext, wenn er z. B. in einer höheren Programmiersprache wie Java oder C++ verfasst ist. Nicht lesbar wäre der Quelltext z. B. in binärer Form. Die Software darf beliebig verändert, verbreitet und uneingeschränkt genutzt werden.

Auf Basis dieser Anforderungen sind verschiedene Lizenzen entstanden, die die Verbreitung und Nutzung der Software regeln. Insbesondere unterscheiden sie sich dahingehend, ob die Software im weiteren Schritt kommerziell oder privat genutzt wird und ob der Quelltext nach Änderung oder Einbettung in eine andere Software weiterhin offengelegt werden muss, sog. Lizenz-Vererbung.
Neben der klassischen Bedeutung von Opensource ist in den letzten Jahren der Begriff des "Professionell Opensource" entstanden. Hier wird die Opensource-Software von einer Firma entwickelt und unterstützt, welche zusätzlich kostenpflichtige Leistungen wie Beratung, Schulungen oder Zertifizierungen anbietet. Bekannteste Vertreter dieser Art sind z.B. JBoss / Red Hat (JBoss Application Server) oder Springsource (Springframework).